Der Nilaveli-Beach und der Fischer

Leider hat der erste Eindruck nicht getäuscht und es wurde nicht unbedingt besser mit dem „wunderschönen“ Strand in Nilaveli! Dort, wo Hotels stehen, ist der Strand sauber und 20m weiter rechts und links häuft sich der Müll. Natürlich findet man im Internet über den Nilaveli-Beach, dass es einer der wenig unberührten Strände sein soll, was aber das Ergebnis nicht verbessert.

Dafür war aber das Schnorcheln mit dem Local-Fischer unschlagbar. Früh um 8:30Uhr fuhren wir mit seinem Einbaum aufs mehr vor ein kleines Riff und dort ging ich ein wenig tauchen! War wirklich unbeschreiblich.

Nachdem ich mich mit ihm ein wenig unterhalten habe, haben wir erstmal den Ausflug zum „Pigeon Island National Park“ abgesagt. Für „locals“ nicht besuchbar, nur für Touristen – verwalte von der Armee. Schade und schrecklich! Unser TukTuk-Fahrer, welcher uns am nächsten Tag nach Trinco fuhr, hat dieses bestätigt und uns sogar noch einen „privat beach“ gezeigt, wo sich nur Touristen in der Sonne rekeln dürfen und die Einheimischen kein Fuss auf den Strand setzen können.

Da hatten wir also eher Glück mit unserem Strand. Abends ab 17Uhr nach der heißen Sonne, kamen auch die Locals zum baden. Sehr freundlich und die Meisten trotz all dem froh über uns „Weiße“ am Strand, welche mit ihnen schwimmen gehen.

Trincomalee, kurz Trinco genannt, ist eine kleine schöne Stadt mit einem bunten Tempel und einer rießigen blauen Buddastatue. Echt ein wunderschöner bunter Tempel und diesmal sogar frei und kostenlos für alle Besucher. Der Strand davor hat einige Felsen und eine kleine Steilküste, so dass das Wasser dort sehr klar ist und eine tolle blaue Farbe hat.

Danach haben wir kurz die heißen Quellen besucht in der Mittagshitze und gefühlten 40 Grad. Es war schräg, sich das heiße Wasser über den weißen Körper zwischen all den braunen Menschen zu schütten. Aber alle zusammen haben fleißig gelacht.

 

 

Kommentar

  1. Jochen

    Sehr schöne Bilder. Vor 36 Jahren waren wir dort – da werden Erinnerungen wach. Schade ist das Plastikmüllproblem. Das gab es damals nicht. Wir sind kilometerweit am Strand gelaufen, ohne auf Müllhaufen zu stossen. Alles wurde in graubraune Papiertüten verpackt. Selbst Pillen, die ich wg. Ohrenschmerzen vor Arzt bekam, wurden abgezählt und in ein Papiertütchen verpackt. Die Sehenswürdigkeiten waren damals sicher einfacher und für weniger Geld anzufahren, z.B. Sigiriya, das sehenswert ist. Wir haben viel per Bus oder Taxi unternommen. Die Insel ist einfach grandios und die Menschen sehr freundlich. Viel Spass weiterhin!

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