Arugam Bay – Sri Lanka

Die Arugam Bay – ein kleines Surfer- und Backpackerparadis im Osten von Sri Lanka. Hier vergisst man schnell Raum und Zeit.

Im April ist hier noch die Vorsaison mit ganzen 37°C im Schatten. In der Mittagssonne ist es am Strand nicht auszuhalten. Man verbrennt sich einfach die Füsse und so sucht man sich die wenigen Schattenplätze unter den Palmen.

Die Wellen sind zu dieser Zeit noch zu flach für erfahrene Surfer, für Anfänger findet sich aber der Wiskeypoint im Norden der Bucht. Als wir die Arugam Bay verließen, begann aber langsam die Hauptsaison – die Wellen wurden höher und stärker, so dass man selbst in der Bucht surfen konnte – zumindest die, die es können! Wir spielten nur mit den riesigen Wellen und genossen das Treiben am Strand. Locals und Touristen teilen sich diese Bucht in einer wunderbaren Freundlichkeit. Alle sind am Lachen und Winken. Abends wird man eingeladen, mit Ihnen ein paar Runden Beachvolleyball zu spielen und das Sri Lanka Brettspiel “ Carrom“ – eine Mischung aus Billard und Mühle. Es macht wirklich Spaß und mit ein wenig Geschicklichkeit findet man schnell Gefallen an dem Spiel!

Abends fuhren wir mit dem besten TukTuk-Fahrer von Pottuvil, Rias, durch die Gegend. Wir besuchten die merkwürdigen Runden Häuser am Stadtrand, durften dort auch eintreten. Die sehr freundlichen Hausbewohner servierten uns süßes selbstgemachtes Gebäck.

Wir verließen die Arugam Bay Richtung Ella um 12 Uhr Mittags mit dem Bus. Zu dieser Zeit muss man zweimal umsteigen – in Monaragala und Wellawaya, was aber kein Problem darstellte, da immer ein lückenloser Anschluss bestand. Die Fahrt von Wellawaya nach Ella wiederum war unser erstes Abenteuer mit einem total überfüllten Bus. Jeder an der Strecke wird mitgenommen, egal wie voll der Bus ist. Irgendwie wird schon gedrückt und gequetscht bis es passt. Und niemand meckert oder murrt, selbst wenn die Leute zeitweise ein paar Minuten/Sekunden auf deinen Füssen stehen – es geht halt nicht anders. Am besten ist es natürlich zu sitzen oder an einem der beiden Ausgänge zu stehen – hier hängt man sich an die Haltestange und surft mit dem Bus mit. Hier bekommt man die Landschaft zu sehen und den Fahrtwind durch die Haare.

 

 

 

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