Colombo – the Capital

Colombo – die Hauptstadt der grünen Insel. Eine Metropole, die noch auf der Suche ist. Trostlos, die Sehenswürdigkeiten lassen auf sich warten. Obwohl die Stadt direkt am Strand liegt, weiß sie diesen Punkt nicht zu nutzen, aber wenn man sich auf die Suche begibt und dieser Stadt ein wenig Zeit widmet, kann man Ihrem Charme erliegen.

In Zentrumshöhe geht eine Bahnlinie direkt am Wasser entlang und weiter südlich entwickelt sich ein längerer Strandabschnitt. Es ist spektakulär mit anzuschauen, wie morgens und abends die Züge bis in alle Winkel vollgestopft sind mit Menschen und sich an den Ausgängen kleine Trauben bilden, die auf den Zügen mitsurfen. Um die Mittagszeit sind die Züge weniger voll und man kann sich diesem Abenteuer widmen. Surfen direkt am Wasser in einem Bahnwagon – wo kann man das schon erleben.

Im Süden findet man den Mount Lavinia Beach. Ein Strand, mit vielen Strandbars und Restaurants, wo sich die Touristen und Einheimischen tummeln. Früh am Morgen sieht man die Einheimischen am Strand viel Sport treiben – joggen, walken, an den Geräten den Körper trimmen, schwimmen.

Die Fischer kommen gegen 7 Uhr wieder von ihrer nächtlichen Tour zurück und versuchen, ihren Fang auch dort direkt an den Mann zu bringen. Die Boote werden eingeholt, jeder Mann wird benötigt, um die schweren Boote an den Strand zu ziehen. Die Vögel umkreisen die Fänge, die Katzen schleichen um die Boote, die Hunde suchen den Schatten, die Krabben krabbeln in ihre Löcher. Direkt dahinter befinden sich die sehr armen Behausungen der Fischer – Bretterbuden und Wellblechhütten, Dreck und Müll. In anderen Ländern die wohl teuersten Grundstücke, hier in Colombo scheint alles ein wenig anders zu sein.

Unser Hotel „Mount Villa“ erwies sich als Volltreffer – es war eine Oase der Ruhe. Morgens war der kleine Hotelpool schön kühl und man konnte den Streifenhörnchen zuschauen, wie sie auf der Suche nach Futter waren und über Strommasten, Mauern, Palmen und alles andere huschten. Die Mitarbeiter waren wahnsinnig freundlich und hilfsbreit, der Chef unglaublich nett und so kam es mit allen zum regen Austausch von Erfahrungen.

Für Shoppingliebhaber ist Colombo eher weniger zu empfehlen. Leider haben wir nicht wirklich eine gute Einkaufsmeile gefunden, um unsere Euros in diesem warmen grünen Land an den Mann zu bringen. Hier und da mal ein kleines Kaufhaus, wo sich einheimische und westliche Klamotten mischen und einen schönen Mix ergeben, es aber umso schwerer machen, das Richtige für sich zu finden.

 

 

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